Projekt zur verbesserte psychische Gesundheit für Geflüchteten aus Bergkarabach

Hilfe für vertriebene Menschen aus Bergkarabach

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Die Europäische Union mit ihren Mitgliedsstaaten ist ein führender Geber der Humanitären Hilfe weltweit. Die EU hilft jedes Jahr über 120 Millionen Opfern von Konflikten und Katastrophen. Mit einem Hauptsitz in Brüssel und einem globalen Netzwerk aus Feldbüros, leistet die Union den vulnerabelsten Menschen Beistand. Dabei orientiert sie sich einzig an den humanitären Bedürfnissen, ohne jede Diskriminierung unabhängig von Rasse, ethnischer Gruppe, Religion, Geschlecht, Alter, Nationalität oder politischer Zugehörigkeit.

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Das WFP - Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen - ist die größte humanitäre Organisation der Welt. In Krisenzeiten und Notsituationen leistet es lebensrettende Hilfe und ebnet den Weg zu einem friedlichen, stabilen und besseren Leben für Menschen, die von Konflikten, Katastrophen und den Folgen des Klimawandels betroffen sind.

Projektzeitraum:

Januar - Oktober 2024

Land:

Armenien

Finanzvolumen:

500.000 € finanziert durch ECHO über Welternährungsprogramm

Projektbeschreibung:

  • Der immer wieder aufflammende Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um die von v.a. von ethnischen Armeniern bewohnte Region Bergkarabach hat seit 2020 zu Fluchtbewegungen von Karabach-Armeniern in die Republik Armenien geführt 
  • Nach einer mehrmonatigen Blockade von Bergkarabach durch aserbaidschanische Truppen wurde die Region im Herbst 2023 erobert – was zur Flucht aller Armenier aus Bergkarabach geführt hat. 
  • Die Aufnahmegemeinden sind wirtschaftlich nicht in der Lage, die über 100.000 Geflüchteten zu versorgen. 
  • Die Geflüchteten, v.a. Kinder, brauchen psychosoziale Unterstützung, um das Erlebte zu verarbeiten

Ziele und Inhalte des Projekts:

Das Hauptziel des Projekts ist die eine verbesserte psychische Gesundheit von Geflüchteten aus Bergkarabach Um dies zu erreichen werden folgende Maßnahmen umgesetzt: 

  • Psychological First Aid: psychologische Betreuung von vom Krieg und Flucht traumatisierten Menschen durch Hausbesuche 
  • Child-friendly Spaces: Bereitstellung von sicheren, freundlichen Orten, wo Kinder psychologisch betreut werden, spielen und sich erholen können 
  • Self-Help-Plus: Kurse für Erwachsene, die lernen können, mit Stress und Ängsten umzugehen. Basierend auf einem Ansatz der Weltgesundheitsorganisation

An wen richtet sich die Hilfe?

An insgesamt 10.000 Geflüchtete aus vulnerablen Haushalten, u.a. mit vielen Kindern, mit nur einem Elternteil, mit Menschen mit Behinderungen