Landschaft in Burundi

10 Fakten über Burundi, die dich staunen lassen

Lerne Burundi einmal anders kennen
Autor: UBauer  | 
2. Juli 2019
Autor: UBauer
Trommler in Burundi
Radfahrer lassen sich von einem Lastwagen ziehen.

4. Waghalsige Radler:

Das Fahrrad ist in Burundi viel mehr als nur ein Fortbewegungsmittel – es wird zum Transport von Lasten benutzt. Auch von großen Lasten wie ganze Bananenstauden. Ist die Last abgeladen, geht es zurück ganz schnell, indem sich die waghalsigen Radfahrer an einem Lastwagen festhalten und mitziehen lassen.

5. Bananenbier:

Ein Bier aus Bananen? Ja, das gibt es in Burundi: „Urwarwa“ wird es genannt. Manchmal wird es noch wie früher gemeinsam aus einem Gefäß getrunken, um Verbundenheit und Freundschaft zu zeigen.

6. Verehrte Kühe:

Wer als Mann in Burundi heiraten will, spart am besten schon mal auf eine Kuh. Denn eine „inka“ wird der Tradition nach der Brautfamilie geschenkt. Sie steht für eine feste Beziehung zwischen Mann und Frau. Außerdem ist es ein Zeichen von Reichtum, Kühe zu besitzen.

Füttern einer Kuh in Burundi
Junge vor dem Tanganjikasee in Burundi

7. Großer See:

Burundi grenzt im Westen an den Tanganjikasee – ein See der Superlative: Er ist der zweitgrößte See in Afrika und der sechstgrößte weltweit. Er hat das größten Frischwasservorkommen Afrikas und ist zudem der tiefste See Afrikas und der zweittiefste auf der Erde – an manchen Stellen über 1.400 Meter tief.

8. Prinzessin von Burundi:

Im Tanganjikasee leben rund 300 Fischarten – eine davon mit dem Namen „Prinzessin von Burundi“. Der Gabelschwanzbuntbarsch (Neolamprologus brichardi) kommt nur in diesem See vor und hat auch wegen seiner Schönheit diesen ungewöhnlichen Namen.

9. Symbolstarke Flagge:

Die Flagge von Burundi ist mit den Farben rot, weiß und grün gestaltet und jede ist als Symbol zu verstehen: Rot für den Kampf um die Unabhängigkeit, grün für die Hoffnung und weiß für den Frieden.

10. Südlichste Quelle des Nils:

Die Quelle des Luvironza, der über mehrere Flüsse schließlich in den Nil mündet, liegt in Burundi. Sie ist am weitesten südlich von der Mündung des Nils ins Mittelmeer entfernt und gilt deshalb heute als Quellbach des Nils.

Seit 1994 unterstützt World Vision bedürftige Kinder und Familien in Burundi mit Katastrophenhilfe und langfristigen Entwicklungsprojekten. Wir kümmern uns unter anderem darum, die gesundheitliche Versorgung zu verbessern. Dazu gehört auch die Bekämpfung von Mangelernährung. World Vision setzt sich auch dafür ein, dass mehr Familien sauberes Wasser für ihr tägliches Leben haben, und schult sie in Hygiene.

Quellen: eigene Recherche, de.wikipedia.org/wiki/Burundi, de.wikipedia.org/wiki/Luvironza_(Fluss), afrika-junior.de/inhalt/kontinent/burundi, kinderweltreise.de/kontinente/afrika/burundi, afrika-travel.de/burundi, afrikarundreise.com/burundi, fischlexikon.eu/fischlexikon, activityvillage.co.uk/burundi, transafrika.org/pages/laenderinfo-afrika/burundi